Regionale Schule, NEUSTADT GLEWE

Ausgangssituation:

Fast 8000 m2 Außengelände gleichen einer trostlosen Wüste. Es besteht akuter Handlungsbedarf.

Diese, für leider so viele unserer Schulhöfe typisches Bild, ist ein Umfeld der Aggression. Was können Kinder auf so einem Gelände in den Pausen machen?

  • Schreien (lauter als die anderen)
  • Toben (wilder als die anderen)
  • Schubsen und Rennen - mit einem hohen Unfallrisiko!

Lehrer benötigen Übersicht, um aggressive Kinder zu beaufsichtigen. Ein Teufelskreis.

Deshalb benötigen wir neue Schulhöfe!
(Manfred Pappler, NaturErlebnisRäume)

Es sollen entstehen:

  • Eingangsbereich: offenen und freundlich, von allen Seiten begehbar und damit ohne Verbote, weil jeder eine Abkürzung nimmt, leicht terrassiert mit Sitzmöglichkeiten, zur Straße ein Abschluss als Kunstprojekt der Schüler (z.B. blaue Betonwellen-Eldeschule?).
  • Ausgang Mensa: „Terrassenzimmer“, von den Schülern selber gestaltet und gemauert, erhält jede Klasse ein „Zimmer“, hier kann auch draußen gegessen werden, Hausaufgaben gemacht werden u.ä.
  • Hügellandschaften: mit vielen Sitzmöglichkeiten und Nischen zum Sitzen, Quatschen und Gehen
  • Wald: mit Seillandschaft und Baumhaus
  • Sportbereich: (es ist ja genug Platz da!) ein großes oder zwei kleinere Fußballfelder mit begrünten Hügel-Tribünen, Volleyball, Tischtennis und Basketballkorb
  • Sand und Wasserbereich
  • „Werkstatt“: zu Werken und vorbereitende Gartenarbeiten
  • Obst- und Gemüsegarten
  • Weinberg: für den praktischen Chemieunterricht und weil sich dort sowieso schon ein Hügel mit Südausrichtung befindet. Die Bewässerung könnte über ein Zisterne erfolgen, die über die Regewasserrohre befüllt werden. Hier ist eine weiter Möglichkeit für ein Kunstprojekt: Gestaltung eines Brunnens u./o. Wasserlauf.