Unsere Tiere

Niendorfer Ziegen GbR

Seit Anfang 2012 betreiben wir eine kleine Landwirtschaft im Nebenerwerb. Landwirtschaft heißt:

Wir halten Ziegen, die uns Milch, Käse und Fleisch liefern. Hühner, die unseren Bedarf an Eiern decken und auch ab und zu einen leckeren Braten abgeben. Und in diesem Jahr wieder ein paar Kaninchen.

Zurzeit haben wir eine kleine Ziegenherde bestehend aus 10 Milchziegen (Weiße Deutsche Edelziege) mit ihren Lämmern, drei Herdbuch eingetragene Burenziegen, einem Burenbock HEKTOR  und seit Sommer 2013 den WDE Bock RASMUS. Er stammt aus der Zucht von Elke Winter vom Ziegenhof Schümer aus Wettmar bei Hannover.

Alle Tiere stammen aus CAE-unverdächtigen Beständen und auch wir lassen diese Testung einmal im Jahr durchführen, wie auch die Untersuchung auf Pseudo- und Paratuberkulose. Die älteren Milchziegen und die Burenziege sind Herdbuch-geführte Tiere, und auch die Nachkommen sollen ins Herdbuch aufgenommen werden, wenn Sie den Anforderungen entsprechen. So leisten wir hier unseren kleinen Beitrag zur Ziegenzucht in MV.

Unser zweites Steckenpferd sind die Vorwerk-Hühner (www.niendorferhuehner.jimdo.com). Von dieser alten, vom Aussterben bedrohten Nutztierrasse laufen inzwischen 30 Hennen und Ihr Hahn unter unseren Obstbäumen. Nebenbei legen sie mehr oder weniger regelmäßig Eier und neben einer ausreichenden Legeleistung liefert diese Zweinutzungsrasse auch noch äußerst schmackhaftes Fleisch.

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Wir legen sehr großen Wert auf die Einhaltung der Zuchtkriterien, dabei ist uns die erfahrene Züchterin Barbara Burghardt eine große Hilfe (http://www.erhaltungszucht-gefluegel.de).

Bei unseren Tieren legen wir natürlich großen Wert auf eine artgerechte Haltung, sowie qualitativ hochwertigstes Futter. Wir gehören zwar keinem Anbauverband an und unterwerfen uns auch nicht der Aufsicht durch eine der vielen Öko-Kontrollstellen, trotzdem verfüttern wir ausschließlich „Bio-Futter“. Die Hühner lieben den „Bornebusch“, eine alten Weizensorte von einem befreundeten  Bioland - Arche-Hof, und die Ziegen stürzen sich zweimal täglich auf eine Mischung aus Bio-Hafer und Lupinen, ebenfalls von einem Bio-Betrieb aus der Nachbarschaft. Die Lupine ersetzt hier als wertvoller heimischer Eiweißlieferant das sonst in Futtermischungen übliche Soja, dessen GVO-Freiheit inzwischen nicht immer sichergestellt ist. Natürlich kommt auch sowohl das Stroh als auch das Heu, das vor allem die Ziegen ganzjährig zur Verfügung haben sollen von Bio-Betrieben, sofern das eigene Futter nicht ausreicht.

Natürlich gibt es in unserer „Landwirtschaft“ auch noch einen großen Gemüsegarten, der uns – zumindest im Sommer – ausreichend mit Obst und Gemüse versorgt.